Alle Beiträge von Christoph Zacher

Ferien am Vierwaldstättersee

2019 – go,go,go…!

Ein sehr kalter Winter ist……

….wenn ein Wolf, ein Wolf, ein Wolf den andern frisst!

Winter an der Birs

Zu Weihnachten 2018

Ich wünsche dir
Nicht, dass jedes Leid dich verschonen möge,
noch dass dein zukünftiger Weg stets Rosen trage, keine bittere Träne über deine Wege komme,
und dass kein Schmerz dich quäle,
nein, dies alles wünsche ich dir nicht.

 

Sondern:
Dass du allezeit dankbar bewahrst
die Erinnerung an gute Tage,
dass du mutig durch alle Prüfungen gehst,
auch wenn das Kreuz auf deinen Schultern lastet, auch wenn das Licht der Hoffnung schwindet.

 

Ich wünsche dir,
dass jede Gabe Gottes in dir wachse,
dass du einen Menschen hast, der dir in dunklen Zeiten zur Seite steht.

Und dass in Freud und Leid

das Licht und Lächeln
des Mensch-gewordenen Gotteskindes
dich begleiten möge.

Irischer Weihnachtssegen

Im Piemont – August 2018

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Der Biber ist da!

Bei einem Spaziergang der Birs entlang  – Mitte Juni 2017 – entdeck-ten wir auf der Höhe von Aesch diesen Biber  der sich an „gefällten“ Ästen gütlich tat.

Bald isch Fasnacht

Kinderfasnachts-Umzug am Donnerstag 23.2. in Aesch

alle Bilder des Umzuges auf www.foto-zacher.ch 

D’ Fasnacht

Theobald Baerwart
(us ‚Im diefschte Glaibasel‘, Pharaos Verlag Basel) 

Rädäbau, rädäbau, si kemme,

Si sin uff der alte Brugg.

«I glaub, es sin d’Glaibasler»,

Sait ain und druggt mi zrugg.


Me heert e verlore Trummle,

’s sin d’Märmeli, wo si schlehn,

Und iber de Kepf d’Ladärne

Schwanggt farbig, gross und scheen.

Es schneielet e bitzli

Und ’s goht e-n-ysige Wind;

Vo hinde schupft e Mueter

Ewägg mi wäge-n-em Kind.

« Stand numme wyter fire »,

Sait si, «my liebe Schatz,

Wenn dä do nit so digg war,

Se hätt i au no Platz.»
 

I schwyg, wil alles Schwätze

By sonige Lyt nyt nutzt,

Und lueg, wie ’s Glai am Ermel

sy Schnudernase butzt.

 
Scho heer i d’Trummle sterger

Und gseh drei Ryter koh,

Do mues so-n-e kaibe Drotschge

Grad vor mi ane stoh.

«Wenn numme der Deifel holti

Das Faschtewaihegstell

In däm Kare!» so dängg i by mer,

– Und jetz bricht’s los wie d’Hell.

’s bricht los us fuffzäh Trummle;

Der Zug kunnt in d’Ysegass

Und donneret zem Gyxe-n-und Schreie

Sy fundamäntale Bass.

Und d’Schybe gläppere-n-um mi,

Der Drotschgegaul wird schych,

E Domino duet en hebe –

Das isch mir alles glych.

 
I heer numme trummle-n-und trummle,

Es bruust mer e Sturm im Ohr;

Si trage d’Ladärne dure,

I gseh der Damburmajor.

Er lauft wie-n-e Halbgott im Sänggel

Mit stolzem Cäsareschritt,

Und jetz kemme d’Trummler; es paggt mi,

I lauf hindrem Zigli mit.

Konfetti schneie-n-uff mi

Und e Luftschlang trifft mi au,

I heer nur e sälige Rhythmus:

Rädäbau, rädäbau, rädäbau!

Kai Druggete gseh-n-i meh um mi,

I heer nit, wie’s rährt und pfyfft;

In der Bruscht aber gspyr i wie ’s Trummle

Ins Härz mer ynegryfft.

Zer Wiehnacht

Wenn de haimkunsch, isch’s scho dunggel,

und e Kerze brennt am Kranz,

luegsch an d‘Fänschter –  ai Gefunggel,

vo de Silberstärnli irem Glanz.

 

S‘schmeggt no Wald und brennte Mandle,

Tannerys ligt bunt verschtreut.

Und di Frau duet di behandle,

als ob si e Paziänt betreut.

 

In dr Kuchi duftet‘s heerlig,

nonem feynschte Guzzidaig,

doch de bisch dört schnäll entbeerlig,

well‘s zem Gluschte zwenig haig‘.

 

Also gosch ganz schnäll in Käller,

schliesslig sottisch no an d‘Segg;

laufsch zem Kaschte mit de Täller

aber scho schreit‘s: Hände weg!

 

Äntlig gosch verschteert uf‘s Hysli,

iberal sunscht do isch dr kalt.

und jezz plözzlig schaltet‘s lysli

well di Aug uf dr Kaländer fallt.

 

Erscht Advänt‘ stoot groos do gschriibe

d‘Wiehnachtszyt sait hüt sich ah,

  • jezzt verschtosch das aige Triibe,

wo di het empfange gha.

 

Bald isch Santiglaus und Wiehnacht,

bald scho glänzt dr Tannebaum.

Bald git‘s Bschärig, bald git‘s Andacht,

wie in dunggler Nacht e Traum.

 

Gschänggpapiirli, Wullesogge,

Sydebändel, s‘gueti Gschirr,

d‘Wiehnachtgschicht und Kircheglogge,

s‘Wiehnachtsschtügg uf am Klavier!

 

Und vor lutter Fraid und Helge,

bim Dradängge an die Pracht,

Überhörsch no fascht bim Schwelge,

wie‘s vo dusse rieft: S‘git z‘Nacht!

 

Christoph Zacher 1987

Bilderbuch